Flöhe – die kleinen Blutsauger

Flöhe sind Ektoparasiten, das bedeutet, das sie auf unseren Haustieren leben. Flöhe sind ca 2mm groß und deshalb relativ gut mit bloßem Auge sichtbar. Da sie sehr schnell sind und auch gut springen können, ist es manchmal nicht so leicht, sie zu fangen. Ein einzelner Floh ist nicht so problematisch, allerdings legt ein Flohweibchen extrem viele Eier. In ihrem kurzen Flohleben sind es ca 2000 Eier.

 

Wie merke ich eigentlich, dass mein Hund Flöhe hat?

Das befallene Tier leidet häufig an dem massiven Juckreiz, den die Flohbisse auslösen, das heißt, es wird sich kratzen oder sich aufbeißen. Es leidet dann unter einer Flohspeichelallergie.

Symptomfreie Tiere lassen sich mit speziellen Flohkämmen untersuchen, in deren feinen Zinken die Parasiten und/oder ihr Kot hängen bleiben. Flohkot unterscheidet sich von normalem Schmutz dadurch, dass er beim Verreiben auf feuchtem weissen Vlies aufgrund des enthaltenen Blutes  rötliche Schlieren bildet.

Wie kann ich einem Flohbefall vorbeugen?!

Flohabweisende und abtötende Mittel werden zumeist in Form von Spot On- Präparaten oder Halsbändern angewendet. Weiterhin gibt es Medikamente, die zur Unfruchtbarkeit und damit zu einer Unterbrechung des Vermehrungszyklus des Flohs  führen. In besonders schwerwiegenden und hartnäckigen Fällen kann es nötig sein, Umgebungssprays oder Vernebler für die Wohnung einzusetzen.

Denken Sie daran, ein von Flöhen befallenes Tier zu entwurmen. Da es sich beim Floh um einen Bandwurm- Zwischenwirt handelt, ist der Flohbefall in den meisten Fällen mit einem Wurmbefall vergesellschaftet.

Brauchen Sie Rat oder Unterstützung? Sprechen Sie uns an.

 

 

Tierarztpraxis Andrea Reinhardt